Kassel, 20.04.2026 (lifePR) – Nach fast 20 Jahren an der Spitze der Deutschen Märchenstraße geht Benjamin Schäfer zum 1. Mai 2026 in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Nachfolger als Geschäftsführer wird Markus Exner, der hierfür seine bisherige Tätigkeit beim Regionalmanagement Nordhessen deutlich reduziert.
„Es war mir eine Herzensangelegenheit, vor meinem Ruhestand das Jubiläumsjahr zum 50jährigen Bestehen der Deutschen Märchenstraße gestalten und begleiten zu dürfen. So konnte ich nochmals intensiv erleben, welche internationale und nationale Strahlkraft die Marke „Deutsche Märchenstraße“ mittlerweile besitzt. Einen schöneren Schlusspunkt für mein Arbeitsleben kann ich mir kaum vorstellen“ zeigte sich Benjamin Schäfer zufrieden am Ende der diesjährigen Mitgliederversammlung des Vereins Deutsche Märchenstraße e. V. in Kassel. Andreas Siebert, Vorsitzender des Deutschen Märchenstraße e. V. und Landrat des Landkreises Kassel, bedankte sich bei Benjamin Schäfer für sein unermüdliches Engagement und die mit viel Herzblut geleistete Arbeit für den Deutsche Märchenstraße e. V., er habe den Verein maßgeblich geprägt und viel zu seinem Erfolg beigetragen.
Schäfer begann seine Tätigkeit als Geschäftsführer mit der Überführung der Deutschen Märchenstraße von einer Arbeitsgemeinschaft in einen eingetragenen Verein zum 01.01.2007. Während seiner Zeit als Geschäftsführer konnte die Zahl der Mitglieder von 41 auf 73 gesteigert und die Deutsche Märchenstraße insgesamt beständig weiterentwickelt werden. Ein Höhepunkt seiner Tätigkeit war die Auswahl des 50jährigen Jubiläums der Deutschen Märchenstraße zum Jahresthema 2025 der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), die einem Ritterschlag im Deutschlandtourismus gleicht. Die damit verbundene nationale und internationale Resonanz sowohl in den Medien als auch bei Reiseveranstaltern sei überwältigend gewesen, so Schäfer. Dennoch seien die Zeiten nicht einfach. Da die Deutsche Märchenstraße ein Verein mit kommunalen Mitgliedern sei, schlagen die zunehmend enger werdenden finanziellen Möglichkeiten der kommunalen Ebene direkt auf die Finanzausstattung der Deutschen Märchenstraße durch, erklärte Schäfer die Herausforderungen, vor denen sein Nachfolger Markus Exner nun steht.
Markus Exner konnte den Vorstand der Deutschen Märchenstraße mit seinem umfangreichen Wissen zu den Brüdern Grimm und seiner hervorragenden Vernetzung als Nachfolger von Benjamin Schäfer überzeugen. „Wir freuen uns, dass mit Markus Exner ein engagierter Netzwerker und kompetenter Kenner des Potentials der Marke „Brüder Grimm“ für die Herausforderungen der Geschäftsführung der Deutschen Märchenstraße gewonnen werden konnte“ so Andreas Siebert und ergänzte: „Wir sind zuversichtlich, dass er geeignete Wege finden wird, auch die finanziellen Herausforderungen des Vereins zu meistern und die Deutsche Märchenstraße für die nächsten 50 Jahre fit zu machen.“
Einer dieser Wege wurde bereits vorbereitet: Zum 1. Mai 2026 werden das Regionalmanagement Nordhessen und die Deutsche Märchenstraße eine Bürogemeinschaft in den Räumen des Regionalmanagements am Ständeplatz 17 in Kassel bilden. Die sich daraus ergebenden Synergien auf der Kostenseite werden beiden Organisationen zugutekommen, ebenso wie die neuen Möglichkeiten zum fachlichen Austausch zwischen den Mitarbeitenden der GrimmHeimat NordHessen und dem Team der beliebten Ferienstraße. „Ich freue mich sehr, dass die Deutsche Märchenstraße als überregionale Reiseroute mit ihrer Erfahrung und Strahlkraft nun Tür an Tür mit der Destination GrimmHeimat NordHessen zur positiven Entwicklung im hessischen Tourismus und darüber hinaus beitragen wird“ zeigt sich Kai Georg Bachmann, Geschäftsführer der Regionalmanagement Nordhessen GmbH, zufrieden.
Markus Exner ist erfreut, sein Herzensthema „Brüder Grimm“ beruflich noch stärker leben zu können. „Mir ist klar, dass ich nun eine große Marke betreuen und weiterentwickeln darf. Den finanziellen und organisatorischen Herausforderungen im Deutschlandtourismus sehe ich mit Respekt und auch Freude entgegen. Hier halte ich es ganz zuversichtlich mit Jacob Grimm: Kühnen und Wagenden steht ungesehen das Glück bei: plötzlich ist etwas geraten.“