Berlin, 09.06.2026 (lifePR) – Wenn in diesen Wochen bundesweit Kinder und Jugendliche zu Ferienfreizeiten, Zeltlagern oder Jugendreisen aufbrechen, erleben sie weit mehr als nur Urlaub. Kinder- und Jugendreisen fördern Gemeinschaft, Selbstständigkeit, soziale Kompetenzen und demokratisches Miteinander. Gleichzeitig schaffen sie wichtige Erfahrungsräume außerhalb von Schule und Alltag, gerade in einer Zeit, in der viele junge Menschen unter Bewegungsmangel, sozialer Isolation und psychischen Belastungen leiden.
Damit diese Angebote auch künftig verlässlich, sicher und qualitativ hochwertig stattfinden können, braucht es jedoch stabile Rahmenbedingungen und politische Unterstützung. Darauf weist das BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. zum Beginn der Sommersaison hin.
„Kinder- und Jugendreisen sind ein zentraler Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe und leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag“, sagt Dennis Peinze, Geschäftsführer des BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. „Damit alle jungen Menschen Zugang zu sicheren und qualitativ hochwertigen Angeboten haben, müssen Einrichtungen, Träger und Veranstalter nachhaltig gestärkt werden.“
Anforderungen wachsen, Unterstützung wird wichtiger
Die Anforderungen an Kinder- und Jugendreisen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Themen wie Kinderschutz, Fachkräftesicherung, Inklusion, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Krisenmanagement gehören heute selbstverständlich zum Alltag von Unterkünften und Veranstaltern. Gleichzeitig stehen viele Einrichtungen unter erheblichem wirtschaftlichem und personellem Druck.
Umso wichtiger sind Qualifizierung, fachlicher Austausch und unterstützende Strukturen. Das BundesForum Kinder- und Jugendreisen begleitet gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden, Unterkünften und Partnerorganisationen die Qualitätsentwicklung in der Branche aktiv.
Kinder- und Jugendreisen brauchen verlässliche Perspektiven
Das BundesForum macht zugleich deutlich: Gute Kinder- und Jugendreisen sind keine Selbstverständlichkeit. Sie benötigen engagierte Fachkräfte, geeignete Infrastruktur, verlässliche Finanzierung und politische Anerkennung.
„Wer starke Kinder- und Jugendreisen will, muss auch die Rahmenbedingungen dafür schaffen“, so Peinze weiter. „Ferienfreizeiten und Jugendunterkünfte sind Orte der Bildung, der Begegnung und des sozialen Zusammenhalts. Sie verdienen mehr politische Aufmerksamkeit und langfristige Unterstützung.“
Kinder- und Jugendreisen bieten jungen Menschen wertvolle Gemeinschaftserlebnisse, neue Freundschaften und prägende Erfahrungen. Das BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. setzt sich deshalb gemeinsam mit seinen Mitgliedern dafür ein, dass diese Angebote auch künftig sichere, zugängliche und qualitativ hochwertige Erfahrungsräume für junge Menschen bleiben.