Wilhelmshaven, 02.11.2026 (lifePR) – Mit steigenden Wassertemperaturen und veränderten Umweltbedingungen wandeln sich die Ökosysteme der Meere. Bestimmte Mikroorganismen können sich unter günstigen Bedingungen stärker vermehren. Bakterien in warmem Küstenwasser können beim Menschen Infektionen auslösen. Auch manche Algenarten können bei massenhafter Vermehrung Giftstoffe produzieren, die Meerestiere und unter Umständen auch Menschen gefährden.

Ob biologische Gefahren wie diese auch an den Stränden von Nord- und Ostsee eine Rolle spielen, ist am Donnerstag, 5. November, Thema bei „Science goes Public“. Dr. Katja Metfies vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) ist dafür im „Kralli“ in der Lloydstraße zu Gast. Die Biologin gibt ab 20.30 Uhr Einblicke in die aktuelle Meeresforschung und erläutert, wie sich die im Meer lebenden Ökosysteme durch den Klimawandel verändern können und wie sich das auf Umwelt, Tiere und Menschen auswirken kann. Ihr Thema sind gesundheitsschädliche Blaualgen, sauerstoffarmes bis schwefelwasserstoffhaltiges Bodenwasser und Vibrionen, eine Gruppe von Bakterien, die in warmem Küstenwasser vorkommen und beim Menschen Infektionen auslösen können. Darüber hinaus geht es in Metfies Vortrag um die wirtschaftliche Bedeutung und die Frage, wie Vorsorge aussehen kann.

Die Veranstaltungsreihe „Science goes Public“ bringt wissenschaftliche Themen in Bremerhavener Kneipen und Cafés. Die Vorträge sind bewusst kurz gehalten, sollen nicht länger als 30 Minuten dauern und laden dazu ein, anschließend mit den Forschenden ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.

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