Wilhelmshaven, 09.10.2026 (lifePR) – Wie wurde aus einer von Hafenwirtschaft, Schiffbau und Fischerei geprägten Stadt ein touristisches Reiseziel? Mit dieser Frage startet „Science goes Public“ am Donnerstag, 15. Oktober, in die neue Herbststaffel. Marlene Rehbein vom Historischen Museum ist im „Kapovaz“ zu Gast und spricht darüber, wie Bremerhaven sich mit den Havenwelten neu erfunden hat. Der Eintritt ist frei.
Bremerhavens Mitte sah noch vor 30 Jahren ganz anders aus. Dort, wo heute Klimahaus, Deutsches Auswandererhaus, Hotels und Einkaufszentrum jedes Jahr Hunderttausende Gäste anziehen und die Wohnbebauung bis ans Wasser reicht, bestimmten früher Schiffbau und Industrie das Bild. Arbeit statt Freizeit prägte das Leben am Wasser.
Seit den 1960er Jahren gerieten die traditionellen Wirtschaftszweige zunehmend in die Krise. Mit dem Verlust von Arbeitsplätzen musste Bremerhaven neue Perspektiven entwickeln. Eine davon war der Tourismus.
Marlene Rehbein zeichnet nach, wie aus der „tätigen Stadt im Nordseewind“ ein Ziel für Kurzurlaube und Tagesausflüge wurde und wie sich Bremerhaven auf diesem Weg immer wieder neu erfunden hat. Mit dem Vortrag beginnt die Herbststaffel von „Science goes Public“. An sechs Donnerstagen bringen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Themen in Bremerhavener Kneipen und Cafés und möchten dort in entspannter Atmosphäre mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Alle Vorträge beginnen um 20.30 Uhr, keiner soll länger als 30 Minuten dauern.
Science goes Public
Termin: Donnerstag, 15. Oktober, 20.30 Uhr
Ort: „Kapovaz“, „Alte Bürger“
Thema: „Bremerhaven erfindet sich neu. Aus der Krise zu den Freizeitwelten“
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