Weimar, 17.02.2026 (lifePR) – „Januar, Februar, März, April, die Jahresuhr steht niemals still…“, so lernen es schon die Jüngsten im Kindergarten. Wie treffend geht es weiter mit „Mai, Juni, Juli, August wecken in uns allen die Lebenslust…“ – ganz besonders in den Thüringer Städten, die nicht nur im Frühling und Sommer, sondern ganzjährig mit großartigen Höhepunkten aufwarten können.

Winter ade – Der Frühling

Noch bis zum 8. März sind Arbeiten von Hiroyuki Masuyama im Jenaer Romantikerhaus zu sehen, sowie im Jahresverlauf Werke von Jonathan Meese, Zohar Fraiman und Frank Gaudlitz. Die Arbeiten vereinen unterschiedliche künstlerische Perspektiven von Malerei und Fotografie bis hin zu medienübergreifenden Ansätzen und spiegeln die Vielfalt des diesjährigen Programms der Kunstsammlung Jena wider.

Das Fest zum Heiligen Patrick hat sich durch die intensive Partnerschaft mit der irischen Stadt Letterkenny auch in Rudolstadt etabliert. Neben ausgewählten Live-Musik Auftritten von irischen Gästen gibt es vom 20. bis 22. März rund um den St. Patrick’s Day irisches Bier und andere Köstlichkeiten auf dem Marktplatz. Zu weiteren Veranstaltungsorten gehören unter anderem der Löwensaal, Luther’s Pub und der Letterkenny Irish Pub.

In Altenburg beginnt das Frühjahr und die Straßen öffnen sich die für junge Entdecker bei der Kindermuseumsnacht (6. März), während die Altenburger Frühlingsnacht (20. März) die Innenstadt mit Licht, Musik, Aktionen und einer besonderen Atmosphäre belebt. Der große Bauernmarkt im April verwandelt den Marktplatz in einen lebendigen Treffpunkt regionaler Erzeuger, Handwerkskunst und kulinarischer Bandbreite.

Der Mai steht ganz im Zeichen von Kulturgenuss und lebendiger Stadtkultur. Die Altenburger Kneiptour (9. Mai) lässt Musik und Begegnung durch die Stadt ziehen, während die Thüringer Schlössertage (22. bis 25. Mai) im Residenzschloss Geschichte, Architektur und Kultur auf eindrucksvolle Weise zusammenführen. Parallel dazu beginnen die Internationalen Sommerorgelkonzerte. Ein zentrales kulturelles Highlight des Jahres bildet das Jubiläum des Künstlers Gerhard Altenbourg. Anlässlich seines 100. Geburtstags widmet ihm das Lindenau-Museum die große Sonderausstellung „Der fantastische Gerhard Altenbourg“ im Prinzenpalais des Residenzschlosses. Zu sehen ist diese vom 12. Mai bis zum 16. August.

Schlemmen, probieren und genießen heißt es vom 30. April bis zum 3. Mai in Sondershausen. Dann verwandeln sich Schlosshof und Marktplatz in ein Open-Air-Streetfood-Festival der kulinarischen Vielfalt. Ob Deftiges vom Grill, internationale Spezialitäten oder süße Köstlichkeiten – für jeden Geschmack ist etwas dabei und der Eintritt frei.

Freude für die ganze Familie bieten im Frühling in Erfurt sowohl das Entenrennen am 21. März, bei dem sich tausende Enten ihren Weg über die Gera vom Luisenpark aus bis in die Innenstadt bahnen als auch der Altstadtfrühling vom 28. März bis zum 12. April. Dort warten rasante Fahrgeschäfte, Spielspaß und Angebote von nationaler und internationaler Küche. Bereits zum 33. Mal ist es gute Tradition, dass in der historischen Altstadt am 18. und 19. April der Töpfermarkt durchgeführt wird.

Ein großes Spektakel ist die Feier zur Walpurgisnacht und damit der Start in den Mai am 30. April. Ab dem späten Nachmittag gibt es Musik und Frühlingstänze auf dem Domplatz. Mit Schall, Rauch und mystischen Klängen beginnt um 21.15 Uhr das Hexen- und Teufelsspektakel, das um 21.45 Uhr mit dem Entzünden des Maifeuers seinen Höhepunkt erreichen wird.

Die Lange Nacht der Museen am 29. Mai darf im Erfurter Lenz nicht fehlen. Die städtischen Museen zusammen mit freien, kulturellen Institutionen der Landeshauptstadt verbünden sich zu einer imposanten und vielfältigen Kulturmeile mit Kunst, Kultur und kreativen Highlights.

Im Rahmen des internationalen BallettFestival (8. bis 21. Mai) in Gera mit dem Motto „100 Jahre Tänzerischer Aufbruch“ vom Theater Altenburg Gera, bei dem die Höhepunkte „Romeo und Julia“ sowie „Jeu de Cartes/ Pulcinella“ oder „Glück, Tod und Traum“ sind, wird es auch Sonderausstellungen in den Geraer Museen geben. Vom 8. Mai bis 30. August heißt es in der Orangerie „Bravo Gera!“. Die Ausstellung widmet sich Yvonne Georgi, die die Tanz- und Balletttradition durch ihre leidenschaftlichen Aufführungen revolutionierte und dadurch eine neue Theatersparte schuf. Die Sonderausstellung im Stadtmuseum heißt „Filmstar Gera – Die Stadt als Kulisse“.

Den Auftakt der großen Freiluftveranstaltungen in Mühlhausen bildet am 28. März die „Thüringer Rostkultur“. Auf dem Gelände des 1. Deutschen Bratwurstmuseums wird offiziell die Grillsaison für den Freistaat eröffnet. Ein besonderer Höhepunkt ist die feierliche Ankunft des „Bratwurstfeuers“, das von Läufern aus der Bachstadt Arnstadt nach Mühlhausen gebracht wird.

Unmittelbar an den kulinarischen Auftakt schließt sich das Mühlhäuser Frühlingsfest vom 4. bis 12. April an. Als erster großer Jahrmarkt des Jahres lockt es Besucher auf den zentralen Festplatz am Blobach. Vom 22. bis 24. Mai verwandelt sich die Innenstadt beim Stadtfest „Mühlhäuser Pflaumenblüte“ in eine weitläufige Festmeile. Das Fest, das die jahrhundertealte Tradition der Obstverarbeitung in der Region ehrt, bietet eine Kombination aus Live-Musik, regionalem Handwerk und Schaustellerattraktionen. Die Gastronomie wartet mit Spezialitäten rund um das berühmte Mühlhäuser Pflaumenmus auf.

Willkommen Sonnenschein – Der Sommer

Kaum hat der Juni und damit zumindest schon kalendarisch der Sommer begonnen, wird in Mühlhausen weitergefeiert. Am 6. Juni folgt mit dem Brunnenfest eines der ältesten und charmantesten Heimatfeste der Stadt. Im Mittelpunkt stehen die Mühlhäuser Schulkinder, die in farbenfrohen Kostümen und mit kunstvoll geschmückten Blumenstöcken zur Popperöder Quelle ziehen. Einen großen Sprung weiter, zum Ende des Sommers, folgt vom 28. August bis zum
6. September mit der 149. Mühlhäuser Stadtkirmes der Höhepunkt des Jahres. Als größte Stadtkirmes Deutschlands zieht sie jährlich zehntausende Besucher an. Unumstrittener Glanzpunkt ist der große Festumzug am 30. August.

Bereits im Frühsommer verbindet der Skatstadtmarathon (13. Juni) in Altenburg sportliche Herausforderung mit urbanem Lebensgefühl und zieht Teilnehmende sowie Zuschauende gleichermaßen an. Kurz darauf verwandelt das Classic Open Air „Die schönsten Ouvertüren“ (20. Juni) den Marktplatz in einen Konzertsaal unter freiem Himmel und bietet klassische Musik in entspannter, sommerlicher Atmosphäre.

Der Juli entfaltet seine besondere Dynamik mit genussvollen und spektakulären Erlebnissen. Das Street Food Festival bringt internationale Aromen, kreative Küche und geselliges Beisammensein ins Herz der Stadt. Im Anschluss lässt das große Prinzenraub-Spektakel im Innenhof des Residenzschlosses Geschichte lebendig werden – mit Schauspiel, Musik, Kostümen und eindrucksvollen Inszenierungen, die Vergangenheit greifbar machen.

Der August steht im Zeichen musikalischer Vielfalt und gemeinschaftlichen Feierns. Das Altenburger Musikfestival bespielt unterschiedliche Orte im Altenburger Land und zeigt die ganze Bandbreite musikalischer Ausdrucksformen. Ein besonderer Höhepunkt folgt mit dem Stadtjubiläum „1.050 Jahre Altenburg“. Vom 21. bis 23. August entsteht rund um den Großen Teich ein weitläufiger Erlebnisraum, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Das Altenburger Spielefestival lädt mit modernen Spiel- und Mitmachstationen, Live-Musik, Präsentationen, kulinarischen Angeboten und vielfältigen Programmpunkten zum Verweilen, Entdecken und gemeinsamen Feiern ein.

Im Weimarer Sommer können sich Besucher auf eine der meistgespielten Komödien, Molières „Der Menschenfeind“, freuen. Das Stück wird vier Wochen vom 5. Juni bis zum 3. Juli als barockes Theater­spektakel auf der Open-Air-Bühne des Deutschen Nationaltheaters am e-werk gespielt. Auf der sommerlichen Open-Air-Bühne im Weimarhallenpark wird außerdem die Konzertnacht der Staatskapelle Weimar (4. Juli) unter dem Titel „Feel the Love Tonight – Best of Musical and Movie“ zu erleben sein. Zudem gastieren Hochkaräter wie der belgische Singer-Songwriter Milow (17. Juli) oder das Projekt Schiller (30. Juli), der Indie-Künstler Asaf Avidan
(31. Juli) und die Synthpop-Ikonen der 80er Alphaville (1. August).

Die Landeshauptstadt setzt im Sommer auf bewährte Tradition: vom 19. bis 21. Juni können sich Einheimische und Gäste Erfurts auf das 49. Krämerbrückenfest freuen. Rund um die Brücke, in deren Zentrum man die Kunstinstallation betrachten kann, gibt es Musik, Gauklerei und Kulinarisches. Zum offiziellen Sommeranfang am 21. Juni heißt es außerdem wieder Fête de la musique.

Theaterfreunde sollten sich die SommerKomödie vom 30.Juli bis zum 29. August nicht entgehen lassen. In der Langhausruine der Barfüßerkirche wird in diesem Jahr Sherlock Holmes gegeben. Jesus Christ Superstar erobert indes vom 7. bis zum 30. August die DomStufen-Festspiele.

Um die Städtekette zu komplettieren sei auch noch ein sommerlicher Blick nach Jena geworfen.  Mit einem vielfältigen Programm aus Sonderausstellungen, Führungen, Live-Musik und Mitmachprogrammen präsentieren sich Museen, Galerien und Sammlungen in Jena zur Langen Nacht der Museen am 5. Juni. Noch wird an den Details gefeilt, aber das vielversprechende Motto steht schon fest: „Wundern auf der Spur".

Was wäre die heiße Jahreszeit ohne die Kulturarena? Vom 8. Juli bis 23. August warten Konzerte von Max Herre & Joy Denalane, Buntspecht, Nils Landgren, Mari Froes, Marlo Grosshardt, Enno Bunger und vielen weiteren Künstlern; es spannt sich der Bogen von Pop und Rock über Jazz bis Singer-Songwriter. Kino- und Theaterabende runden das Programm ab.

Der Sommer in Rudolstadt verheißt ebenso einiges: vom 5. bis zum 7. Juni verwandelt sich die Innenstadt zum Altstadtfest wieder in ein buntes Treiben voller Kultur, Musik und kulinarischer Genüsse. Der 19. 0ffene Tanzwettbewerb „Thüringer Löwe“ lockt am verkaufsoffenen Sonntag mit einer mitreißenden Schau in die Stadt.

Am selben Wochenende startet der Rudolstädter Sommer (5. Juni bis 20. September), den das Theater Rudolstadt, die saalgärten, das Rudolstadt-Festival, die Bauernhäuser, der theater-spiel-laden, das Schillerhaus und die Stadtbibliothek bereits zum 6. Mal gemeinsam gestalten. Theateraufführungen, Lesungen, Filme, Konzerte, Kinderveranstaltungen gehören zum Repertoire.

Mittendrin liegt das 34. Rudolstadt-Festival mit seinem einzigartigen Reiz, der musikalische Qualität und Vielfalt vereint. Den Sommer beschließt wie alle Jahre das Rudolstädter Vogelschießen (21. bis 30. August) mit ausgewählten Schaustellerbetrieben, darunter beliebte Klassiker, Neuheiten und sensationelle Attraktionen.

Am Wochenende vom 5. bis 7. Juni lädt Sondershausen alle Bürger, aber auch ihre Gäste zum 23. Sondershäuser Residenzfest ein.  Ein anderer Höhepunkt wartet wenige Wochen später: seit nunmehr 20 Jahren sind die Thüringer Schlossfestspiele der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH im Areal des Schlosses Sondershausen ein Highlight der Saison und haben Jahr für Jahr an Strahlkraft gewonnen. In der Jubiläumssaison vom 26. Juni bis 18. Juli stehen gleich zwei großartige Werke der Verismo-Opern in einem Doppelabend auf dem Programm: »Der Bajazzo« und »Cavalleria rusticana« vereinen zwei atemberaubende Musikereignisse voll mit rasender Eifersucht, Liebe, Sehnsucht und Schmerz. Den musikalischen Kontrapunkt zu diesem Opern-Doppelabend setzt die Musical-Revue »Songs for a New World« von Jason Robert Brown. Pop, Gospel, Jazz und Funk sorgen für gute Laune! Vor der Rotunde des Sondershäuser Schlosses bereitet die Familienoper »Abu Hassan« nach Carl Maria von Weber auf der Theaterwiese Jung und Alt einen unterhaltsamen Nachmittag.

Die goldene Zeit beginnt – Der Herbst

Der September verlängert den Sommer mit stimmungsvollen Festen und familienfreundlichen Angeboten, bevor sich das Jahr langsam in den schönsten Farben dem Herbst zuwendet. In Altenburg stehen Weinfest, Thüringer Schlösserkindertag, Bauernmarkt, Historisches Schlossspektakel und die Altenburger Orgelnacht im Kalender.

Einmal im Jahr, immer am zweiten Sonntag im September, geht es am „Tag des offenen Denkmals“ auf Entdeckungstour zu unterschiedlichsten Orten mit Geschichte und Geschichten. Erfurt beginnt mit seinen Denkmaltagen schon fünf Tage zuvor und lädt vom 8. bis zum 13. September ein. Die Idee dahinter ist, Denkmalen und historischen Bauwerken eine Stimme zu geben und Interessierte für die geschichtsträchtige Kulturlandschaft zu begeistern.

Ebenfalls einmal im Jahr laden Winzer verschiedener Anbaugebiete in die romantische Altstadt von Erfurt ein, um bei einem guten Tropfen, gediegenen Speisen und toller Musik zu feiern. Vom 10. bis 13. September bringen sie aus unterschiedlichen Weinanbaugebieten Deutschlands die besten Tropfen aus ihren Weinkellern mit.

Der Herbst- und Cerealienmarkt (18. und 19. September) auf dem Domplatz sowie das ESSTIVAL2026 (19. September) rund um die Krämerbrücke geben Grund für einen Besuch in Erfurt ebenso wie das beliebte Oktoberfest (25. September bis 11. Oktober).

Wenn die Tage schon merklich kürzer sind und die Menschen sich gern in ihre Häuser zurückziehen, kommt man in Erfurt noch einmal zusammen, um das ökumenische Martinsfest zu feiern. Am Vorabend des Martinstages, am 10. November, findet die traditionelle Martinsfeier statt. Sie gilt sowohl dem Stadtpatron, dem heiligen Martin von Tours als auch Martin Luther, der in Erfurt studiert hat und ins Kloster eingetreten ist.

Ein Sprung zurück in den goldenen Oktober gelingt beim Blick nach Gera. Vom 2. bis zum 4. Oktober wird gleichzeitig mit dem 35. Höhlerfest das 789-jährige Stadtjubiläum begangen. Es warten ein buntes Programm für die ganze Familie, eine riesige Festmeile mit mehreren Bühnen und unzähligen Angeboten sowie ein verkaufsoffener Sonntag in der gesamten Innenstadt. Besonderer Höhepunkt: ein großer Festumzug am 4. Oktober mit vielen verschiedenen Bildern aus der Geschichte und Gegenwart.

Am 3. Oktober eröffnet im Stadtmuseum zudem die Ausstellung „Phantastische Welten“ in Zusammenarbeit mit dem Puppentheater. Zu sehen sind Handpuppen, Marionetten, Tisch- und Flachfiguren, Klappmaul- und Stabfiguren. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von Ausstattern und Puppenbauern, die das Puppentheater Gera wesentlich geprägt haben.

Ein Fest wie kein anderes: Vom 9. bis 11. Oktober verwandelt sich Weimar bereits zum 373. Mal in die Hauptstadt der Zwiebel. Das älteste Stadt- und Marktfest Thüringens lockt Besucherinnen und Besucher aus nah und fern – mit Tradition, Handwerkskunst, Musik und kulinarischen Genüssen.

Von Ankunft und Ende – die Weihnachtszeit

Gefühlt ist kaum ein Wimpernschlag vergangen, da steht auch schon wieder der Advent vor der Tür. Natürlich lassen sich alle Thüringer Städte in der Vorweihnachtszeit tolle Veranstaltungen einfallen. Lichter, Düfte, Musik und Bühnenprogramme schaffen zum Beispiel in Altenburg eine besondere Atmosphäre, die mit dem Weihnachtsoratorium in der Brüderkirche einen feierlichen musikalischen Höhepunkt findet.

Der Erfurter Weihnachtsmarkt gehört zu den schönsten Weihnachtsmärkten Deutschlands und ist der größte in Thüringen. Die mittelalterliche Altstadt Erfurts um den Domplatz bietet die ideale Kulisse für eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit.

Und schon liegen auch September, Oktober, November und Dezember hinter uns und dann – gleich dem Kinderlied – „fängt das Ganze schon wieder von vorne an“. Zum Glück aber nur gedanklich. Zunächst steht den Thüringer Städten ein vielfältiges kulturelles Jahr bevor, in dem ein Höhepunkt den nächsten jagt.