Die neusten Kochbücher für Feiertage und Lockdown

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Derzeit gibt es wieder starke Einschränkungen und das Reisen ist kaum möglich. Warum also nicht einfach mal das Lieblingsgericht aus nahen und fernen Ländern selbst kochen und für etwas Urlaubsflair in den eigenen vier Wänden sorgen? Anregungen dafür liefern die neusten Kochbücher, die sich übrigens auch perfekt als Geschenk eignen.


Für Asien-Fans: Fire Islands – Rezepte aus Indonesien

Ob krosse Snacks und Streetfood, würzige Gemüsesalate oder Klassiker wie Nasi Goreng – die indonesische Küche ist unglaublich vielfältig. Wer Sehnsucht nach grünem Regenwald, feuerspeienden Vulkanen und den typischen Reisterrassen des Landes hat, kann sich die Aromen Indonesiens im neuen Kochbuch „Fire Islands“ aus dem Knesebeck-Verlag nach Hause holen. Auf 240 Seiten wird Sambal aus scharfem Chili zu Nudelsuppen gereicht, Erdnusssauce gibt gegrillten Saté-Spießen eine süße Note. Auch Curry, Ingwer und Zitronengras sorgen für exotische Noten.

© Knesebeck Verlag

In „Fire Island“ zeichnet die Autorin Eleanor Ford ein ganz persönliches Portrait der Landesküche – von der raffinierten Kochkunst Javas über das würzige Herz Sumatras bis zu den heiligen Speisen Balis. Das Buch beginnt mit einer kulinarischen Reise durch den Archipel und macht Lust auf eine – spätere – Reise in das beliebte Land. Die einzelnen Kapitel widmen sich verschiedenen Speisen. Los geht es mit Streetfood und Snacks wie frittierten Tofu-Bällchen, Fisch-Saté oder Klebreisrollen. Großen Hunger stillen üppige Gerichte wie das Kokosbrathuhn oder Curry aus Jackbaumfrüchten.

Für den leichten Lunch bieten sich die Speisen aus dem Kapitel „Salate & Gemüse“ an. Mit Erdnussdressing sorgt das gedämpfte Gemüse sofort für Fernweh! Nicht fehlen darf natürlich das Thema Reis. Der Leser erfährt zunächst, wie perfekt gedämpfter Reis zubereitet wird und lernt spannende Varianten wie den königlichen Kokosreis kennen. Und zum Dessert gibt es Kaffirlimetensorbet mit Indonesischem Kaffee.

Tipp: Alle Rezepte sind im Detail beschrieben und größtenteils bebildert. So gelingt die indonesische Küche auch im eigenen Zuhause und stillt das Fernweh – zumindest etwas.


Bigos & Co: Die Polnische Küche

Ob Erbsensuppe, Kartoffelkuchen mit Speck oder Mohnstrudel – im neuen Kochbuch „Die polnische Küche“ aus dem Leopold Stocker Verlag hat Autorin Sylwia Erdmanska-Kolanzcyk traditionelle Rezepte neu aufgelegt. Auf 128 Seiten finden Hobbyköche spannende Anregungen mit zahlreichen Fotos zum Nachkochen.

© Leopold Stocker Verlag

Abgesehen von polnischen Nationalgerichten wie „Bigos“, also dem typischen Sauerkrauteintopf, oder Piroggen mit verschiedensten Füllungen gibt es landestypische Suppen wie die Rote-Beete-Suppe oder eine Salzgurkensuppe. Weitere Kapitel widmen sich Vorspeisen wie Gemüsesalat mit Mayonnaise oder Hering auf kaschubische Art. Dazu gibt es Vorschläge für Festtagesgerichte. Warum nicht einmal polnische Krapfen selbst zubereiten oder Sauerkraut mit Pilzen, Kümmel und Cranberrys servieren? Die Auswahl an Kuchen und süßem Gebäck reicht von Krakauer Käsekuchen über „Pączki“ – also Krapfen – bis hin zu „Mazurek“, einem traditionellen Osterkuchen.

Das Kochbuch umfasst die besten Rezepte der polnischen Küche: Traditionell oder in leichteren, moderneren und bekömmlicheren Varianten. Die Rezepte sind übersichtlich jeweils auf einer Doppelseite mit deutschem und polnischem Titel, Foto, Zutatenliste und genauer Anleitung für die Zubereitung dargestellt. Dazu gibt es einen kurzen Einstieg mit persönlichen Bezügen der Autorin zur Speise. So erinnert sie sich an die großartigen Kohlrouladen ihrer Großmutter oder genießt die Sommersonne beim Genuss eines Quarkkuchens mit Früchten und Streuseln.

Im einleitenden Teil werden Land und Leute beschrieben sowie kulturelle Besonderheiten erläutert. Es finden sich allgemeine Informationen über die polnische Küche und ihre Geschichte, über kulinarische Einflüsse aus anderen Ländern und über in der traditionellen Küche besonders beliebte Produkte.

Tipp: Die Autorin verrät in ihrem Kochbuch viele Rezepte aus ihrem persönlichen „Familienerbe“. Das macht Lust darauf, eine kulinarische Reise durch Polen in der heimischen Küche zu beginnen!


Flavour – Gemüse in seiner ganzen Geschmacksvielfalt

Die Kochbücher von Yotam Ottolenghi sind legendär. Der Chefkoch der Restaurants NOPI und ROVI betreibt vier Delis in London und hat bereits sieben Kochbücher geschrieben. Das Herzstück seiner Küche sind seit jeher innovative, geschmacklich exzellente Rezepte auf Gemüsebasis. In seinem neuen Kochbuch FLAVOUR aus dem DK Verlag präsentieren der Kultkoch und seine Co-Autorin Ixta Belfrage jetzt raffinierte Gemüsegerichte mit innovativen Zutatenkombinationen, die begeistern und inspirieren.

© DK Verlag

Hobbyköche dürfen sich auf einfache Alltagsrezepte ebenso freuen wie Gerichte mit Wow-Effekt und grandiose Menüs, die sich entspannt nachkochen lassen. Die Autoren öffnen ihren Wissensschatz und verraten die drei Faktoren, die den Geschmack formen und aus gewöhnlichem Gemüse außergewöhnliche Gerichte machen. Das Kochbuch ist daher in drei Teile gegliedert. Los geht es mit der Zubereitung. Ob Rösten, Ziehenlassen oder Bräunen – im ersten Abschnitt werden die optimalen Zubereitungsmethoden erklärt, die das jeweilige Gemüse in neue Höhen heben.

Im zweiten Kapitel verrät der Kultkoch seine vier Pairing-Regeln für den besten Geschmack. Ob süß, sauer oder scharf, Hobbyköche erfahren hier mehr über die perfekten Gemüse-Partner. Zuletzt dreht sich alles um die Produkte selbst. Ottolenghi stellt die aromatischsten Gemüsesorten vor, die für exzellente Aromen sorgen.

Mit mehr als 100 unkomplizierten vegetarischen, veganen und flexitarischen Rezepten wie Aubergine Dumplings alla Parmigiana, Hasselback-Rote-Bete mit Limettenblatt-Butter, Miso-Butter-Zwiebeln, würziger Pilzla-sagne und Gemüseschnitzel ist FLAVOUR Inspiration und alltagstaugliche Anleitung für alle Ottolenghi-Fans und Gemüseliebhaber. Vegetarier und Veganer können sich auf viele neue aufregende Geschmackserlebnisse freuen.

Tipp: Mit hochwertiger Food-Fotografie zeigt FLAVOUR nicht nur, was man kochen kann, sondern auch wie Geschmack entsteht und wie verschiedene Aromen perfekt zusammenwirken.


Essen gegen Arthrose – Genuss trifft Gesundheit

Was verbindet eine Ernährungsmedizinerin, einen Schmerzspezialisten und einen Sternekoch? Die Frage, wie man Arthrose heilen und Schmerzen besiegen kann – ohne Schmerzmittel, chirurgische Eingriffe und künstliche Gelenke. In ihrem neuen Buch „Essen gegen Arthrose“ aus dem GU Verlag sagen Johann Lafer, Dr. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht der Arthrose und damit verbundenen Schmerzen den Kampf an.

© GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH

In diesem sehr persönlichen Buch erzählt Johann Lafer gemeinsam mit den beiden Experten, wie es ihm gelang, seine Knieschmerzen loszuwerden. Der Sternekoch hatte jahrelang starke Probleme und durchlebte eine lange Leidensphase mit anschließender Operation. Als sein zweites Knie dann schmerzte, setzte er sich mit Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht zusammen.

Dank manueller Akutbehandlung und ausgewählten Übungen ließen die Schmerzen schnell nach. Dazu stellte Ernährungsexpertin Petra Bracht den Speiseplan ihres Patienten auf den Kopf. Schon war die Idee zum ersten gemeinsamen Buch geboren.

Weg vom Fleisch, hin zum Gemüse. Johann Lafer hat sich darauf eingelassen – und gewonnen! Heute ist er komplett schmerzfrei. Dass er dabei nie auf Genuss verzichtet, zeigen die über 80 Rezepte in diesem Buch. Sie besitzen wahre Superkräfte, stoppen Entzündungen, entsäuern das Gewebe, unterstützen den Knorpelaufbau – und haben gleichzeitig alles, was die raffinierte Küche Johann Lafers schon immer ausmacht.

Das Buch erklärt, wo die Arthrose-Schmerzen herkommen, welche Bewegungen helfen und welche Übungen sinnvoll sind. Dazu gibt es ein Kapitel zur speziellen Anti-Arthrose-Ernährung. Die Experten zeigen auf, was der Körper wirklich braucht. Für die folgenden Rezepte von Johann Lafer stellte Ernährungsexpertin Petra Bracht 28 Lebensmittel zusammen, mit denen sie bei ihren Patienten die besten Erfolge erzielen konnte. Dazu zählen beispielsweise Algen, Äpfel, Brokkoli, Erbsen, Oliven oder Walnüsse. Jede einzelne Zutat hilft dabei, das Gewebe zu entsäuern, Entzündungen entgegen zu wirken und die Regeneration des Knorpels zu unterstützen. In seinen Rezepten zeigt der Sternekoch dann, wie gut diese „Heilnahrung“ schmecken kann.

Tipp: Das Buch gibt einen interessanten Einblick in das Thema Arthrose und lässt die Volkskrankheit in einem neuen Licht erscheinen. Auch wer nicht betroffen ist, kann mit den vielfältigen Rezepten des Sternekochs viel für seine Gesundheit tun.



Hinweis: Die Bücher wurden von den Verlagen bereitgestellt. Auf die Meinung der Autoren hatte dies keinen Einfluss.