Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind ein großes Thema. Nicht nur Designer und Lebensmittelhersteller setzen auf den neuen Trend – auch die Reiseindustrie hat die Wichtigkeit erkannt. Einige Reiseabieter nehmen sich dem Thema an und sorgen für mehr Nachhaltigkeit, darunter Orascom Development, Rocky Mountaineer, Marriott International und die Singita Pamushana Lodge.
Singita Pamushana Lodge in Simbabwe
Die engagierten Umweltinitiativen von Singita Game Reserves haben der Singita Pamushana Lodge im Malilangwe Wildlife Reserve in Simbabwe einen Preis in der Kategorie Nachhaltigkeit eingebracht: Der World Travel and Tourism Council (WTTC) hat die Lodge mit dem „Tourism for Tomorrow Award“ ausgezeichnet.
Mithilfe ihrer Einnahmen leistet die Singita Pamushana Lodge einen nennenswerten finanziellen Beitrag zur Erhaltung des 40.000 Hektar großen Malilangwe Wildlife Reserves in Süd-Ost-Simbabwe. Eigentümer des Reservats ist die Malilangwe Stiftung, die mit Hilfe von Spendengeldern und Einkünften aus dem Tourismus Naturschutzprojekte und soziale Initiativen finanziert. Der natürliche Lebensraum des Malilangwe Wildlife Reserve macht Singita Pamushana zu einem der besten Plätze für erstklassige Wildbeobachtungen in Simbabwe.
Green Gouna Initiative am Roten Meer
Orascom Development stellt auf seinem Blog aktuell weltweit relevanten Umweltprojekte vor. Dazu gehört Orascom, die Feriendestination El Gouna am Roten Meer. Außerdem die „Green Gouna Initiative“. Dabei handelt es sich um die Recycling- und Wasseraufbereitungsanlagen, die derzeit von dem ägyptischen Urlaubsort errichtet werden. Ebenso wird sich um landwirtschaftliche Projekte zur Produktion von einheimischen und organischen Lebensmitteln gekümmert. Doch damit nicht genug. Auch Nachhaltigkeitsprojekte gefördert. Das bedeutet, dass die Einwohner dazu angehalten werden, wieder verwertbare Einkaufstüten oder das Mülltrennungssystem zu nutzen.
Rocky Mounteneer in Kanada
Der kanadische Rocky Mounteneer macht ebenfalls mit. Zu seiner Aufgabe ist die unberührte Natur und Tierwelt im Westen Kanadas geworden. Dafür wurde 2003 ein Caretakers Programm gegründet. Dieses hält die Entwicklung des nachhaltigen Tourismus im Auge. Das bedeutet, dass vor allem der Energieverbrauch und die Emmissionsausschüttung wie Abgase und Lärm gesenkt werden sollen. Weniger Müllproduktion und das Recyceln von Müll sollen in das Gedächtnis der Bewohner gerufen werden. Da entlang der Rocky Mountaineer-Route zudem einige der wichtigsten Lebensräume der Lachse verlaufen, wurde eine Partnerschaft mit der Pacific Salmon Foundation eingegangen. So soll der derzeit gefährdete Lachsbestand gesichert werden.
Green Hotels by Marriott
Natürlich macht auch die internationale Hotellerie mit. Denn auch dort ist die Nachhaltigkeit besonders wichtig. So wurden für das Marriott International ökologische Baustandards im Sinne der globalen Umweltschutzkonzepte geschaffen. Die sogenannten „Green Hotels“ zeichnen sich durch geringe Energienutzung aus, so z.B. durch eine Grünbedachung, energiearme Stromversorgung und Beleuchtung mit Solar- oder Windenergie.
Aif diese Weise sollen 25 Prozent des Energie- und Wasserverbrauchs bis 2017 eingespart werden. Sofern die Gäste möchten, können außerdem Spenden über ihre Hotelrechnung das Marriott Regenwaldprojekt im Amazonas unterstützen.
Weitere Infos auf: www.singita.com