Wer in Nordrhein-Westfalen lebt, ist in den Herbstferien im Vorteil. Alle, die Lust auf einen attraktiven Auslandsurlaub haben, können in rund sechs Stunden mit dem eigenen Auto in England sein. Koffer packen, einladen – los geht’s: Per Fähre reist man schnell, bequem und unkompliziert in den Süden der Insel. Dort erwartet Urlauber neben idyllischen Orten und dem Duft des Meers auch das Naturphänomen Indian Summer.
Raus aus dem deutschen Grau in Grau, rein in die farbenfrohen Grafschaften Kent, Sussex, Dorset, Devon oder Cornwall! Idealer Partner für eine Auto-Anreise ist der Fähranbieter DFDS Seaways, der unter anderem von Dünkirchen nach Dover ablegt – wochentags alle zwei Stunden.
Kalter Dauerregen, neblige Landschaften, schniefende Nasen? Von wegen! Insbesondere im Oktober ist es an der englischen Südküste dank des Golfstrom-Einflusses oft noch über 20 Grad Celsius warm. Und wer Glück hat, kann nicht nur die angenehmen Temperaturen, sondern auch die rotgefärbten Laubbäume, das glitzernde Wasser und den malerischen Himmel als atemberaubende Kulisse eines europäischen Indian Summer bewundern. Dafür lohnt sich beispielsweise die Erkundung der Grafschaften Kent, Sussex, Dorset, Devon oder Cornwall. Zu buchen ist selbst eine Last-Minute-Reise ganz einfach online über www.dfdsseaways.de. Zum Einchecken auf die Fähre benötigen Passagiere nur die Buchungsnummer und ihre Personalausweise.

Startpunkt Dover Castle: Must-See nach Ankunft der Fähre

Nach einer entspannten Fährfahrt von knapp zwei Stunden öffnet das Schiff seine Tore nach Dover. Die Burg der Hafenstadt wird „Der Schlüssel zum Königreich“ genannt. Den Titel verdankt sie ihrer historischen Bedeutung als wichtige Trutzburg in turbulenten Kriegsjahren. Die imposante Anlage eignet sich hervorragend als Startpunkt einer Tour durch den englischen Süden. Insbesondere das Labyrinth der Tunnelgänge, das unterirdische Krankenhaus und die ehemaligen Wohnräume der Soldaten sind eine Besichtigung wert. Bei einer Führung können die Besucher das Leben in der Burg zu Zeiten der Kriege nacherleben: Spektakuläre Geräusche und Gerüche simulieren Luftangriffe und eine Operation im Untergrund-Hospital. Wer anschließend gerne in Dover oder Umgebung übernachtet, findet unter www.whitecliffscountry.org.uk gemütliche B&B’s und Hotels für jeden Geldbeutel.

Bournemouth und New Forest: Vom quirligen Seebad in die friedliche Wildnis

Eine attraktive Route führt über Eastbourne, Brighton und Southampton nach Bournemouth. Die elegante Stadt gilt als schönstes britisches Seebad mit außergewöhnlich mildem Klima. Der Küstenabschnitt zählt zu den sonnigsten in ganz England. Ein zehn Kilometer langer Sandstrand lädt zu entspannenden Spaziergängen ein, zahlreiche Restaurants locken mit exzellenter Küche und die Hotels an der Steilküste bieten einen tollen Blick übers Meer. Unter www.bournemouth.co.uk erhalten Interessierte weitere Informationen. Ein Highlight nahe Bournemouth ist der New Forest, ein ehemaliges königliches Jagdrevier, heute ein riesiger Nationalpark. Seine Landschaft ist das größte unerschlossene Gebiet mit Weideland, Heide und jahrhundertealtem Wald in Südengland. Hier können wilde Ponys beobachtet und zahme Pferde für Reitausflüge gemietet werden. Die faszinierende Wildnis ist für Wanderer, Spaziergänger und Reiter ein Eldorado – immer mit der Garantie, beeindruckende Fotos schießen zu können. Insbesondere die Lichtspiele im Herbst machen einen Ausflug in den New Forest unvergessen.

„Jurassic Coast“: Die Küste als UNESCO Weltkulturerbe

Circa 50 Autominuten von Bournemouth entfernt, zwischen den Old Harry Rocks bei Swanage bis zum Orcombe Point, erstreckt sich ein 150 Kilometer langer Küstenstreifen. Er gehört zum Weltkulturerbe. Die Engländer nennen ihn „Jurassic Coast“, weil dort bedeutende paläontologische Spuren aus Trias, Jura und Kreidezeit gefunden wurden, so auch das erste vollständige Fossil eines Ichthyosaurus. Wer an diesem Strand spazierengeht, erlebt neben rauher See und felsiger Landschaft eine Entdeckungsreise durch die verschiedenen Ären der Erdgeschichte.

Dartmoor: Nationalpark mit Magie

Etwa zweieinhalb Stunden Autoreise von der „Jurassic Coast“ entfernt liegt Dartmoor. Der Nationalpark in der Grafschaft Devon ist insbesondere im frühen Herbst eine Reise wert. Markenzeichen seiner Landschaft sind die „Tors“: große Granitfelsen auf den Hügelketten, die nicht nur Kletterer anziehen. Die Bäche und Flüsse, die sich durch die Hochmoorlandschaft schlängeln, die pittoresken Dörfer Widecombe-in-the-Moor und Buckland-in-the-Moor, das alte Gefängnis in Princetown – all diese Eindrücke verleihen Dartmoor einen antiken Zauber und einzigartigen Charakter. Wer im Dartmoor campen möchte, darf dies ohne Genehmigung auch wild tun – weitere Übernachtungsmöglichkeiten finden sich unter www.dartmoor.co.uk.

Veranstaltungshinweis: Canterbury Festival vom 13. bis 27. Oktober 2012

Das Canterbury Festival ist das größte und bekannteste internationale Festival der Grafschaft Kent. Es findet jedes Jahr im Oktober statt und zieht mehr als 70.000 Besucher an. Im Fokus stehen Kunst und Kultur: Ob Theater, Musik, Tanz, Comedy oder Ausstellungen – die Gäste können an rund 200 verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen. Weitere Informationen auf www.canterburyfestival.co.uk
Anreise mit DFDS Seaways von Dünkirchen nach Dover:
Abfahrt montags bis freitags: 02 Uhr bis Mitternacht alle zwei Stunden
Abfahrt samstags: 04 Uhr bis 16 Uhr alle zwei Stunden und 20 Uhr
Abfahrt sonntags: 06 Uhr, 10 Uhr bis 22 Uhr alle zwei Stunden
Preise: 1 PKW inkl. 4 Personen ab 35 Euro
Rückfahrtzeiten ab Dover sowie weitere Informationen und Angebote unter www.dfdsseaways.de
Besonderes Angebot:
5-Tagestouren Dünkirchen-Dover (hin und zurück) ab 49 Euro für 4 Personen im PKW
 
Weitere Informationen unter www.dfdsseaways.de